Photovoltaik-Montage im Murtal – Raum Judenburg, Knittelfeld & Aichfeld
Industrie- und Hallendächer im Aichfeld, höhere Schneelasten in der Höhenlage und ein klarer Ablauf – worauf es bei der PV-Montage im Murtal ankommt.

PV-Montage
Für die Photovoltaik-Montage im Murtal – im Raum Judenburg, Knittelfeld, Zeltweg und im Aichfeld – zählen zwei regionale Faktoren besonders: die großen Industrie- und Hallendächer im Talboden auf der einen Seite und die deutlich höheren Schneelasten der inneralpinen Höhenlage auf der anderen. Als Montagespezialist aus Graz übernehmen wir die Aufdachmontage vor Ort, prüfen die Statik gegen die regionalen Lasten und sichern das Dach im selben Zug ab.
Typische Dächer und Projekte im Aichfeld, Judenburg und Knittelfeld
Das Murtal ist ein breites, sonniges Becken mit einer langen industriellen Tradition. Rund um das Aichfeld – Zeltweg, Fohnsdorf, Spielberg, Knittelfeld und Judenburg – gibt es viele große Hallen- und Gewerbedächer aus Industrie und Logistik, die sich hervorragend für leistungsstarke PV-Anlagen mit hohem Eigenverbrauch eignen. Daneben stehen in den Seitentälern und Streusiedlungen viele steile Wohnhausdächer sowie land- und forstwirtschaftliche Objekte. Für die Montage bedeutet das eine breite Bandbreite an Dachtypen:
- Industrie- und Gewerbeflachdächer: aufgeständerte, meist ballastierte Systeme auf Hallen im Aichfeld – ideal, um den Eigenverbrauch im Betrieb zu maximieren. Mehr dazu in unserem Beitrag zur ballastierten Flachdachmontage.
- Trapezblech und Stehfalz: auf neueren Hallen, Wirtschafts- und Betriebsgebäuden; Befestigung über Klemmen meist ohne Dachdurchdringung.
- Ziegel- und Schrägdächer: auf Wohnhäusern in den Tälern, häufig mit steilen Neigungen, damit der Schnee gut abrutscht.
- Land- und forstwirtschaftliche Dächer: große Stall- und Wirtschaftsdächer in den ländlichen Gemeinden – oft ältere Deckungen, die vorab genau begutachtet werden müssen.
Weil die Objekte im Murtal oft weiter auseinanderliegen als im Grazer Zentralraum, planen wir Anfahrt und Materiallogistik von Beginn an mit. Welche Befestigung zu welchem Dach passt, ist in unserem Leistungsüberblick beschrieben.
Höhenlage und Schneelast im Murtal: der entscheidende Unterschied
Der wichtigste regionale Punkt im Murtal ist die Schneelast. Das Aichfeld liegt auf rund 700 Metern Seehöhe, viele Gemeinden in den Seitentälern deutlich höher – und damit in höheren Schneelastzonen nach ÖNORM B 1991-1-3. Eine Unterkonstruktion, die im flachen Süden der Steiermark ausreicht, kann in Judenburg, Obdach oder in den Tälern rund um Pöls unterdimensioniert sein. Deshalb gilt:
- Resttragfähigkeit prüfen: Die zusätzliche Last aus Modulen, Unterkonstruktion, Ballast und – regional entscheidend – Schnee muss zum Dach passen. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Dachstatik und Resttragfähigkeit.
- Unterkonstruktion auslegen: Schienenabstände, Klemmpunkte und Modulwahl werden auf die örtliche Schneelastzone abgestimmt – nicht mit Pauschalwerten.
- Windlast berücksichtigen: Exponierte Hang- und Kammlagen bringen zusätzliche Windkräfte, die vor allem bei ballastierten Flachdachsystemen zählen.
- Montagefenster einplanen: In der Höhenlage ist das schneefreie Zeitfenster kürzer und der Winter länger – eine vorausschauende Terminplanung verhindert Verzögerungen.
Diese Auslegung ist kein Detail am Rande, sondern die Grundlage dafür, dass die Anlage über 20 Jahre und mehr sicher auf dem Dach bleibt. Seriöse Planung heißt, die tatsächlichen Lasten am konkreten Standort zu rechnen. Für den Raum Leoben und das Mürztal gelten übrigens ähnliche Bedingungen – nachzulesen in unserem Beitrag zur PV-Montage in der Obersteiermark.
Ablauf und regionale Organisation der Montage
Wir arbeiten als reiner Montagepartner – für Installateure, EPC- und Elektrobetriebe ebenso wie direkt für Betriebe mit eigenem Dach. Der Ablauf für ein Projekt im Murtal folgt einem klaren Muster:
- Aufnahme und Statikcheck: Dachtyp, Zustand, Schneelastzone und Verschattung werden erfasst und bewertet.
- Terminierung mit Team: Für die Anfahrt ins Aichfeld und in den Raum Judenburg/Knittelfeld stellen wir eingespielte Teams zusammen und bündeln Material und Logistik.
- Montage und normgerechte Verkabelung: Unterkonstruktion, Module und eine saubere DC-Kabelführung bis in den Dachraum.
- Absturzsicherung aus einer Hand: Anschlagpunkte und Seilsysteme montieren wir gemeinsam mit der Anlage – ein Ansprechpartner statt zwei Gewerken.
- Dokumentierte Übergabe: Fotodokumentation und Prüfnachweise als Basis für Gewährleistung und spätere Wartung.
Für größere Anlagen sind wir nicht auf die Steiermark beschränkt, sondern übernehmen die Montage österreichweit. Wenn Sie ein konkretes Dach im Aichfeld, in Judenburg, Knittelfeld, Zeltweg oder in einer der umliegenden Gemeinden haben, schildern Sie uns die Eckdaten – wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung. Am schnellsten geht das über unser Kontaktformular.
Häufige Fragen
Fahren Sie für PV-Montageprojekte ins Murtal?
Ja. Von Graz aus sind Knittelfeld, Judenburg, Zeltweg und das Aichfeld über die S6/S36 in gut einer Stunde erreichbar. Wir montieren in der gesamten Steiermark und bei Großanlagen österreichweit mit eingespielten Teams.
Wie wirkt sich die Höhenlage im Murtal auf die Montage aus?
Das Aichfeld liegt auf rund 700 Metern Seehöhe, die Seitentäler noch höher. Damit gelten höhere Schneelastzonen nach ÖNORM B 1991-1-3. Unterkonstruktion, Modulklemmung und die Prüfung der Resttragfähigkeit werden auf diese Lasten ausgelegt, und das schneefreie Montagefenster ist kürzer.
Übernehmen Sie auch die Absturzsicherung am Dach?
Ja. Anschlagpunkte und Seilsicherungssysteme planen und montieren wir gemeinsam mit der PV-Anlage – ein Gewerk, ein Ansprechpartner, eine lückenlose Dokumentation.
