
Absturzsicherung
Wer persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) einsetzt, muss auch ein Rettungskonzept haben: Nach einem Sturz muss die Person rasch geborgen werden, da Hängen im Gurt schnell lebensgefährlich wird (Hängetrauma).
Warum ein Rettungskonzept Pflicht ist
Ein Auffanggurt verhindert den Aufprall – aber regungsloses Hängen kann innerhalb kurzer Zeit zum Hängetrauma führen. Deshalb muss vorab geklärt sein, wie eine gestürzte Person geborgen wird. Das Rettungskonzept ist fixer Bestandteil unserer PSAgA-Schulung.
Bestandteile
- Rettungsgerät und geschultes Personal vor Ort
- Klare Alarmierungs- und Ablaufkette
- Regelmäßige Übung und Unterweisung (siehe PSAgA-Schulung)
Kollektiver Schutz reduziert das Risiko
Wo ein Geländer möglich ist, entfällt das Sturzrisiko im Gurt weitgehend. Bei Anseilschutz bleibt das Rettungskonzept aber Pflicht. Fragen? Sprechen Sie uns an.
Häufige Fragen
Braucht man bei PSAgA wirklich ein Rettungskonzept?
Ja. Ohne geplante Rettung droht nach einem Sturz ein lebensgefährliches Hängetrauma.
Was ist ein Hängetrauma?
Regungsloses Hängen im Gurt kann den Blutkreislauf stören und rasch lebensbedrohlich werden – schnelle Bergung ist entscheidend.
