PV-Montage
Für die Photovoltaik-Montage in der Südsteiermark gilt: Der Standort ist einer der besten des Landes, die Dächer sind aber oft die schwierigsten. Im Bezirk Leibnitz treffen wir überwiegend auf Ziegel-Satteldächer in Hanglage, auf in die Jahre gekommene Welleternit- und Trapezblechdächer landwirtschaftlicher Wirtschaftsgebäude und auf große Hallendächer in den Gewerbegebieten entlang der A9. Jeder dieser drei Typen braucht ein anderes Befestigungssystem – und ein anderes Konzept für die Absturzsicherung.
Die Südsteiermark ist kein einheitliches Baugebiet. Zwischen Sulmtal, Leibnitzer Feld und den Weinbauhängen Richtung Süden finden sich drei sehr unterschiedliche Dachwelten, die wir bei Anfragen aus der Region immer wieder sehen:
Bei landwirtschaftlichen Gebäuden kommt eine Besonderheit dazu, die man in der Stadt selten hat: Die Statik alter Pfettendächer ist oft nicht dokumentiert. Ohne Nachweis der Resttragfähigkeit lässt sich seriös keine Anlage planen – das ist kein Formalismus, sondern der Unterschied zwischen einer Anlage, die 25 Jahre hält, und einem Schadensfall.
Der Bezirk Leibnitz gehört zu den einstrahlungsstärksten Regionen Österreichs – ein handfester Vorteil gegenüber der Obersteiermark. Die Schneelasten sind hier niedriger als im Bergland, dafür bringt das submediterran geprägte Klima andere Themen mit:
Wirtschaftsgebäude in der Südsteiermark sind oft hoch, frei stehend und windexponiert. Die Vorgaben nach ASchG und Bauarbeiterschutzverordnung gelten dort genauso wie auf der Großbaustelle: Ab Absturzhöhen von mehr als zwei Metern braucht es geeignete Schutzmaßnahmen – Seitenschutz, Anseilschutz an normgerechten Anschlagpunkten nach ÖNORM EN 795 oder eine Kombination daraus. Bestehende Anschlagpunkte müssen mindestens einmal jährlich von einer sachkundigen Person geprüft werden.
Genau hier liegt der praktische Vorteil, wenn PV-Montage und Absturzsicherung aus einer Hand kommen: Wir setzen die Anschlagpunkte dort, wo sie später für Reinigung, Wartung und Kaminkehrer auch wirklich gebraucht werden – nicht dort, wo während der Montage gerade Platz war. Einen Überblick über beide Gewerke finden Sie auf unserer Seite Leistungen.
Von unserem Standort in Graz sind wir in rund 30 bis 45 Minuten im Raum Leibnitz. Wenn Sie ein konkretes Dach in der Südsteiermark haben: Schreiben Sie uns kurz, welcher Dachtyp und welche ungefähre Fläche es ist – dann sagen wir Ihnen ehrlich, was geht und was nicht.
Ja. Von Graz aus sind es in den Raum Leibnitz, Wagna, Gralla oder Straß rund 30 bis 45 Autominuten über die A9. Die Südsteiermark liegt damit in unserem täglichen Einsatzgebiet – von der Einfamilienhaus-Anlage bis zur Halle im Gewerbepark, ohne Aufschlag für weite Anfahrten.
Grundsätzlich ja, aber es kommt auf den Zustand und das Alter an. Welleternitplatten aus der Zeit vor 1990 können Asbest enthalten; dann gelten besondere Vorschriften für das Arbeiten an der Platte, und Bohren oder Anschleifen ist tabu. Bei intakten, asbestfreien Platten erfolgt die Befestigung mit Stockschrauben in die darunterliegende Pfette samt geprüfter Dichtung. Vor der Planung gehört immer eine Begutachtung der Tragkonstruktion dazu.
Die Südsteiermark zählt zu den einstrahlungsstärkeren Regionen Österreichs und hat weniger Schneetage als die Obersteiermark – beides spricht für den Standort. Entscheidender für den Ertrag sind aber Dachausrichtung, Neigung und Verschattung durch Wald, Hanglage oder Nachbargebäude. Diese Punkte klärt eine seriöse Planung vor dem Angebot.