
Reinigung & Wartung
Eine Reinigung lohnt sich, sobald der Mehrertrag die Kosten übersteigt – meist bei stärkerer Verschmutzung, flachen Dächern und höheren Strompreisen. Verschmutzung kann die Leistung um bis zu 20 % mindern. Den konkreten Nutzen Ihrer Anlage berechnen Sie in Sekunden mit unserem Reinigungsrechner.
Was kostet eine PV-Reinigung?
Marktüblich sind in Österreich rund 1–3 € pro m² Modulfläche, abhängig von Anlagengröße, Zugänglichkeit und Verschmutzungsgrad. Bei größeren Anlagen sinkt der Preis pro Modul deutlich – von der Preisstaffel profitieren vor allem Gewerbe- und Industrieanlagen.
Wann lohnt sich die Reinigung?
- Flachdächer (10–15°): verschmutzen am stärksten, der Regen reinigt kaum mit.
- Standort: Landwirtschaft, Industrie, Bäume und Vogelkot erhöhen die Verschmutzung.
- Hoher Eigenverbrauch: jede zurückgewonnene kWh ersetzt teuren Netzbezug.
Mehr als Ertrag: Hotspots vermeiden
Punktuelle Verschmutzung verschattet einzelne Zellen, die sich erwärmen können (Hotspots). Das kann Module dauerhaft schädigen – ein weiterer Grund, die Anlage sauber zu halten.
Schnell prüfen, ob es sich rechnet
Unser Reinigungsrechner schätzt Ertragsverlust, Reinigungskosten, Amortisation und gibt einen 3-Jahres-Plan. Jetzt Nutzen berechnen →
Häufige Fragen
Wie oft sollte man eine PV-Anlage reinigen?
Das hängt von Standort und Dachneigung ab. Stark verschmutzte oder flache Anlagen profitieren oft von jährlicher Reinigung, bei steilen, wenig verschmutzten Dächern reicht meist eine Sichtkontrolle mit Bedarfsreinigung.
Wie viel Ertrag bringt eine Reinigung zurück?
Flächiger Schmutz kostet auf einem regengewaschenen Dach im Jahresmittel wenig. Teuer wird punktuelle Verschmutzung: Vogelkot, Flechten und Laub verschatten einzelne Zellen. Wie viel Ihre Anlage verliert, zeigt der Reinigungsrechner.
Was kostet die Reinigung pro Modul?
Je nach Anlagengröße gestaffelt: von rund 4,50 € pro Panel bei kleinen Anlagen bis etwa 2,10–2,30 € bei großen Industrieanlagen.
